Cross-Industry 3.0
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Cross-Industry 3.0
Medizintechnik in der Praxis erleben
Die Cross-Industry-Reihe geht in die nächste Runde –
diesmal mit dem Fokus auf Medizintechnik.
Am 8. September 2026 laden wir Sie ins Universitätsklinikum Würzburg ein, um Technologien, Anwendungen und Praxisbeispiele aus der Medizintechnik im direkten Austausch kennenzulernen.
Nach einem kurzen Impuls geht es in praxisnahe Stationen im Rotationsprinzip. Dort stellen regionale Forschungseinrichtungen, Startups und Unternehmen konkrete Lösungen und Anwendungsbeispiele vor – kompakt, anschaulich und nah an der Praxis.
Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie:
- Autonome Robotik & Assistenzsysteme
- Virtual & Augmented Reality in der Medizin
- Smarte Medizintechnik & Gefäßchirurgie
- Angewandte Forschung & Technologietransfer
Ziel der Veranstaltung ist es, über Branchengrenzen hinweg neue Perspektiven zu eröffnen, Kontakte zu knüpfen und Medizintechnik nicht nur zu besprechen, sondern erlebbar zu machen.
Im Anschluss an die Stationen bleibt ausreichend Zeit für Networking, Austausch und vertiefende Gespräche bei Catering und Getränken.
Agenda
14:00 Uhr
Stehempfang
14:30 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Tim J. von Oertzen,
Ärztlicher Direktor & Vorstandsvorsitzender Universitätsklinikum Würzburg
14:35 Uhr
Start der Veranstaltung
Impulsvortrag
Transformation aus einem reinem Automobilunternehmen zu Industrie und Medizintechnik
Anton Brunner, STETTLER Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
Wie gelingt die Neuausrichtung in dynamischen Märkten? Anton Brunner zeigt praxisnah auf, wie STETTLER Kernkompetenzen nutzt, um erfolgreich neue Branchen wie Industrie- und Medizintechnik zu erschließen und den Transformationsprozess nachhaltig im Unternehmen zu verankern.
15:00 Uhr
Kaffeepause
15:15 Uhr
Medizintechnik in der Praxis anhand von Beispielen
Stationen im Rotationsprinzip
siehe unten
17:45 Uhr
Abmoderation
Imbiss und Networking
19:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die Stationen
Station 1:
Robo-Dog HELIA – Der Roboterhund zur Unterstützung von Pflege und Medizin
Prof. Dr. Astrid Schmieder
Einblicke in ein innovatives Forschungsprojekt des UKW, KIT, FZI und FZJ. In der Hautklinik wird der Laufroboter HELIA für sprachliche Interaktion trainiert, um das medizinische Personal bei Visiten zu entlasten – etwa durch das Protokollieren, Dokumentieren von Befunden, Fotografieren von Wunden oder Messen von Vitalwerten.
Station 2:
ENDOLEASE – Implantierbare Plattformtechnologie zur gezielten, regionalen Wirkstofffreisetzung
Dr. Anna Fleischer, Johannes Braig
Das preisgekrönte MedTech-Projekt entwickelt eine neuartige Plattformtechnologie zur kontrollierten Wirkstofffreisetzung in ausgewählte arterielle Versorgungsgebiete: Ein bioresorbierbares Implantat mit wirkstoffbeladenem Hydrogel soll Medikamente lokal und über einen definierten Zeitraum direkt in nachgeschaltete Kapillarsysteme freisetzen, während der Blutfluss erhalten bleibt. Das Ziel ist es, die Wirkstoffkonzentration im Zielgebiet zu erhöhen und gleichzeitig die systemische Exposition und damit verbundene Nebenwirkungen zu reduzieren.
Station 3:
VR-Notfallsimulation STEP-VR
Dr. Tobias Mühling
Erleben Sie eine interaktive Hands-On-Demonstration der Notfallsimulation STEP-VR. Von der Behandlung von Notfallpatienten mit dynamischer Echtzeit-Physiologie bis hin zum interprofessionellen Multi-User-Training mit Pflegeberufen. Vor Ort können Sie die VR-Brille selbst ausprobieren; die Perspektive wird live auf einen Monitor übertragen.
Station 4:
Vasc-on-Demand – Blutgefäße für die Forschung von morgen
Dr. Matthias Ryma & Team
Vasc-on-Demand entwickelt eine Technologie, mit der Forschende weltweit Blutgefäße in ihre 3D-Gewebemodelle integrieren können. Diese bislang fehlende Schlüsselkomponente macht Laborgewebe deutlich realistischer und verbessert die Aussagekraft präklinischer Forschung. Das beschleunigt die Entwicklung neuer Therapien und reduziert den Bedarf an Tierversuchen.
Station 5:
Schnittstelle Engineering, Medizintechnik & Life Sciences
Benedikt Keßler, Prof. Dr. Norbert Strobel
Das Institut für Medizintechnik Schweinfurt (IMES) der TH Würzburg-Schweinfurt entwickelt u.a. Datenverarbeitungslösungen für Anwendungen in der Medizininformatik und der Laborautomatisierung. Ein Beispiel aus den Life Sciences ist die automatisierte Aufreinigung medizinischer Nanopartikel mittels Dialyse. Der gesamte Prozess wird automatisiert durchgeführt und alle relevanten Prozessparameter werden lückenlos dokumentiert."
Station 6:
LUNOVIA – Telemedizin, die im Klinikalltag funktioniert -> Teleintensiv-Visitenwagen
Maximilian Göpfert, Luis Peralta, Nora Schorscher-Peralta
Präsentiert wird das innovative Pilotprojekt zur flächendeckenden Tele-Intensivmedizin. Erfahren Sie, wie der eigenentwickelte, mobile Teleintensivwagen hochauflösende Kameratechnik, Dokumentenscanner und Augmented-Reality-Brillen nutzt, um Spezialwissen der Maximalversorgung nach dem „Plug & Play“-Prinzip direkt ans Krankenbett regionaler Partnerkliniken zu bringen. An dieser Station erleben Sie live, wie durch datenschutzkonforme Tele-Visiten im Vier-Augen-Prinzip Behandlungsentscheidungen gemeinsam getroffen und unnötige Patientenverlegungen vermieden werden.
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